mischen
Bei analoghaus mische ich nicht nur eigene Produktionen ab, sondern auch Songs und ganze Alben für Künstler, die in anderen oder vielleicht auch ihren eigenen Studios produziert haben.
Die Gründe, den 'final mix' des eigenen Albums doch noch einmal aus der Hand zu geben, sind vielfältig: zum einen wird für einen professionellen Mix eine ungeheure Menge Equipment gebraucht, das den meisten kleineren Studios nicht zur Verfügung steht, zum anderen ist man als Künstler oft gegen Ende einer Produktion der Sache emotional so nah, dass man eigentlich selbst nicht mehr weiss, was nun eigentlich noch zu tun ist.
Meist ist es genau an diesem Punkt das beste für die Produktion, wenn eine neue, erfahrene Person einsteigt, für die jede Note des aufgenommenen Materials frisch ist, die objektiv zuhören kann.
Und nicht zuletzt ist natürlich ein guter Grund, dass das Mischen ein Handwerk/eine Kunst ist, die erlernt sein will. Ich mische z.B. seit 1991 Alben und habe gut 12-15 Jahre gebraucht, um so zu klingen, wie ich heute klinge. Das passiert nicht mal so nebenbei, auch wenn die Hersteller von Plug-Ins und Recording Software das dem ambitionierten Amateur gern so verkaufen.
analoghaus Mischungen sind warm und druckvoll, laut und klar, und haben einen edlen, unverwechselbar analog gefärbten Sound.
Die Vocals nehmen ihre zentrale Rolle wahr, ohne sich vor den Rest zu drängen, der Bass ist auf jedem noch so kleinen Speaker hörbar und die Drums lassen die Wände wackeln, ohne den anderen im Wege zu sein. Kurz, es rockt.
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